Mehrsprachiger Beitrag zur Weihnachtsfeier am BBI

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Auch am BBI haben junge Menschen, die ihre Heimat verlassen mussten, ein „schulisches Zuhause“ gefunden. Einige von ihnen haben in ihren Heimatländern nicht die Möglichkeit erhalten, eine schulische Ausbildung in Anspruch zu nehmen. So erhalten sie erst jetzt in Deutsch als Fremdsprache die Chance aus dem Analphabetismus auszubrechen.

Im Rahmen der Weihnachtsfeier 2016 haben einige Schülerinnen und Schüler auch einen Beitrag geleistet um ihre Fortschritte zu zeigen.

Sie präsentierten eine kleine Auswahl an Texten in ihrer jeweiligen Erstsprache und Deutsch. In dem kurzen Tondokument, das während der Feier aufgezeichnet wurde, hören sie folgende Sprachen:
Arabisch, Russisch, Farsi, Punjabi und Deutsch.

 

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Meine Sprachen – unsere Sprachen am Henriettenplatz

Wir wollten nicht nur wissen, welche Sprachen die Schülerinnen und Schüler in der Nachmittagsbetreuung können, sondern auch herausfinden, welche Sprachen wir (voneinander) lernen wollen.

Sprachkurse sind schon geplant!

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LEBENSBUCH UND BRIEFE BIOGRAFIEARBEIT MIT KINDERN UND BRIEFFREUNDSCHAFTEN IN VERSCHIEDENEN SPRACHEN

 

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Im Schuljahr 2015/16 stellten die 4.Klassen der Volksschule Schönau die Arbeit mit Kindern aus anderen Herkunftsländern und mit anderen Erstsprachen in den Mittelpunkt. Es war das erklärte Ziel die Kompetenzen aller Schüler/innen in der Bildungssprache zu erhöhen.  Wir setzten uns mit den Rahmenbedingungen, die unsere Kinder aus ihrem familiären Umfeld mitbringen aktiv auseinander. Die gewonnenen Einsichten bildeten den Schwerpunkt unserer Arbeit. Durch unser IMST-Projekt stärkten wir das Selbstbewusstsein der Schüler/innen, indem wir uns mit den unterschiedlichen Biografien auseinandersetzten. Dadurch konnten die Kinder, Lehrer/innen und Eltern Kulturunterschiede besser verstehen. Ausgehend von den unterschiedlichen Sprachen, Religionen und Herkunftsländern erforschten wir den kulturellen Background unserer Schüler/innen. Dabei wurden die Werthaltungen des Eigenen und des Fremden hinterfragt. Die Erzählungen und Erfahrungen spiegelten sich in den gewonnenen Brieffreundschaften wieder. Im Rahmen des Projekts kam es zu einem Wissensaustausch über die Herkunftsländer und Sprachen. Die Biografiearbeit beschäftigte sich mit dem Leben unserer Schüler/innen und deren Familien. Eine intensive Elternarbeit ermöglichte Einblicke in die Realität der Kinder. Die Biografiearbeit wurde mit Unterstützung der Eltern in Form von Bildern für die Zeitstreifen ergänzt. Die Kinder brachten ihren unterschiedlichen Lieblingsgegenstände und Spiele in die Schule mit und lernten damit gleichzeitig unterschiedliche Bräuche kennen. Gemeinsam mit dem Volkskundemuseum wurde erarbeitet, dass das was als „normal“ gilt, immer auch von der Zeit und vom Ort abhängig ist.

 

Ein weiterer Schwerpunkt war das Lesen von Büchern in der Erst- und Zweitsprache. Das Ergebnis bildete eine Buchpräsentation, die zum Teil in der Erstsprache gehalten wurde.

Die Erstsprache wurde auch durch Brieffreundschaften gepflegt. Jede Klasse hatte eine Partnerklasse (Berlin, Sarajewo und Wien), in der ebenfalls viele Kinder mit anderen Erstsprachen waren. Die Schüler/innen hatten dadurch die Möglichkeit in ihrer Erstsprache zu kommunizieren. Die Schüler/innen in Sarajewo nutzten die Brieffreundschaften vor allem um ihre Deutschkenntnisse zu verbessern.

Ausgehend von ihren Fähigkeiten und Stärken suchten wir nach geeigneten Berufsbildern für unsere Schüler/innen die, gerade in der vierten Klassen, eine wichtige Entscheidung bezüglich der Schulwahl treffen mussten. Dabei war es uns wichtig, die Rollenbilder von Mädchen und Buben zu hinterfragen, und den gegenwärtigen Herausforderungen anzupassen. Durch die Bewusstmachung, dass sie eine zusätzliche Sprachressource haben, und die gezielte Förderung der deutschen Sprache, konnten die Schüler/innen mit gestärktem Selbstbewusstsein eine passende, geeignete Schule für sich wählen.

Das Projekt wurde mit einer Feier im Volkskundemuseum abgeschlossen.

 

Das Projekt war von der Mitarbeit aller Beteiligten abhängig. Besonders wichtig war in diesem Zusammenhang die Zusammenarbeit von Lehrer/innen, Eltern und Kindern. Der intensive Austausch und die Vernetzung aller Pädagog/innen und ihre Bereitschaft die Erstsprachen zuzulassen ermöglichte die Stärkung der Kinder und deren Ressourcen.

 

 

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Volkschule Schönau: Internationaler Feiertag Oktober 2016

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Anlässlich des Nationalfeiertags am 26. Oktober feierten wir mit unseren Schüler/innen und deren Eltern den „Internationalen Feiertag“. Dazu lud jede Klasse die Eltern zu einem gemeinsamen Frühstück in die Schule ein.

Dabei wurde erzählt, welche Bedeutung der 26.Oktober für Österreich hat, und gefragt welche Feiertage es in anderen Ländern gibt.

Die Feier endete in allen Klassen mit einem gemeinsamen internationalen Frühstück.

Wir freuen uns schon jetzt auf den internationalen Feiertag im Oktober 2017

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Volkschule Schönau: Unser Sprachenschatz: Sprache der Woche

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In der Aula unserer Schule befindet sich eine große Schatzkiste. In dieser verbirgt sich ein ganz wunderbarer Schatz, die vielen Sprachen, die unsere Schüler/innen und Lehrer/innen sprechen.

Alle zwei Wochen wird aus dieser Kiste eine Sprache gezogen. Wir lernen, wie man sich begrüßt, verabschiedet, bedankt und zum Geburtstag gratuliert. Es ist gar nicht so einfach alles richtig auszusprechen, aber Dank der Geduld unserer Experten gelingt es von Tag zu Tag besser. Wenn wir dies in einer Sprache beherrschen, kommt mit der nächsten Sprache die nächste Herausforderung. Wir sind immer ganz gespannt welche Sprache nun an die Reihe kommt.

Man sieht welche Sprachen bereits einmal „Sprache der Woche“ waren.

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Schulsysteme in Afghanistan, Syrien, Russland

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Liebe voXmi Lehrer/innen!

Von einer liebe Kollegin aus Niederösterreich hab ich diese drei aufschlussreichen Dateien zu Schulsystemen aus Ländern, deren Kinder wir oft als neu angekommene Migranten in unsere Schulen haben, erhalten.

Ich bin sicher, die Informationen können für uns alle sehr hilfreich sein.

Schulsystem in Afghanistan_2016

Schulsystem Syrien_2016

Schulsystem Russland_2016

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GrG11 Gottschalkgasse: Gutes Neues Jahr!

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SchülerInnen, LehrerInnen und Eltern werden am Eingang des Gymnasiums mit dem Wunsch “Gutes Neues Jahr! ” in verschiedenen Sprachen begrüßt

 

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“VoXmi”-Weihnachtsfeier am GrG11 Gottschalkgasse

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Speisen aus 5 verschiedenen Kulturen gab es am Weihnachtstisch zu verkosten!

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Winterfest am Henriettenplatz: Neujahr ist nicht gleich Neujahr!

Am 20.12.2016 fand an unserer Schule das erste Winterfest statt. Der „voXmi-Beitrag“ wurde von Schülerinnen und Schülern aus verschiedenen Klassen gestaltet. Sie haben sich mit dem Jahreswechsel in den verschiedenen Kulturen beschäftigt und die Ergebnisse vor einem interessierten Publikum präsentiert.

Hier eine „Nachlese“ und einige „Seitenblicke“:

In Einstimmung auf eine Silvester-Partynacht zeigen Radio- und Fernsehsender jedes Jahr, wo in anderen Zeitzonen schon das neue Jahr eingezählt wird: Silvesterfeuerwerk, Raketen, Sektkorken knallen. Für viele Menschen ist der 31. Dezember jedoch ein Kalendertag wie viele andere. Neujahr wird von vielen Menschen zu anderen Zeiten gefeiert.

Warum feiern die Menschen? Menschen auf der ganzen Welt, in allen Kulturen, wollen die Zeit einteilen. Wir wollen in unserem Leben wissen, wann das Alte endet und Neues beginnt.

Viele Feste begleiten alle Menschen: Geburtstag, Namenstag, Hochzeit. Das Jahr wird auch durch große Feste bestimmt. Und zu diesen großen Festen gehört das Neujahrsfest.

Wie wird das Neue Jahr gefeiert? Welche Bräuche und Rituale gibt es? Welche Gemeinsamkeiten lassen sich finden? So unterschiedlich die Bräuche auch sind, gemeinsam ist vielen Feiern, dass die Familien zusammenkommen und ein Festessen stattfindet. Vielen Menschen ist es außerdem wichtig, den anderen ein glückliches Neues Jahr zu wünschen.

Deshalb haben die Schülerinnen und Schüler im Tagesschulheim Neujahrswünsche in verschiedenen Sprachen, die sie selbst sprechen oder noch lernen wollen, vorbereitet. Im Anschluss an das Programm konnten sich alle Gäste Glückskekse aus Papier mitnehmen.

Glückskekse                        Neujahrswünsche in verschiedenen Sprachen

Sie  luden alle Interessierten ein, „Einen guten Rutsch ins neue Jahr! “ in Gebärde zu lernen.

Und wann immer und wie auch immer die Gäste des Winterfests das Neue Jahr begrüßen, die Schülerinnen und Schüler wünschten:

HAPPY NEW YEAR!

 

 

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BRG Kepler: Zwei Gewinner in der Regionalrunde beim Redewettbewerb “Sag’s multi”

Am 7. Dezember 2016 haben zwei Schülerinnen und zwei Schüler des BRG Keplerstraße aus Graz an der Regionalrunde des mehrsprachigen Redewettbewerbes in Wien teilgenommen. Dieser Redewettbewerb wird bereits zum achten Mal vom Verein „Wirtschaft für Integration“ und „EDUCULT – Denken und Handeln im Kulturbereich“ organisiert.
Florian G., 4a, hielt seine Rede in Deutsch und Englisch, Eszter Katalin S., 4b, in Deutsch und Ungarisch.
Musa Emin B., 4d, sprach zum Thema „Think out loud“ in einer seiner Muttersprachen, Türkisch, und in Deutsch und stellte uns seinen Traum von einer vorurteilsfreien Welt vor.
Marina G., 6c, setzte sich in ihrer Rede „Das war doch schon immer so“ (in Deutsch und Englisch) mit der Frage auseinander, wie man mit psychischen Krankheiten besser umgehen kann.
Begleitet wurden die RednerInnen von interessierten SchülerInnen, die vorhaben, im nächsten Jahr selbst teilzunehmen.
Musa E. B. und Marina G. konnten sich für die Endrunde qualifizieren.
Allen Schülern danken wir für ihr Engagement und ihren Mut. Den beiden Gewinnern gratulieren wir herzlich und wünschen ihnen viel Erfolg für die nächste Runde!

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