voXmi-Wien Regionalgruppentreffen mit Gästen

Etwa 40 Kolleginnen und Kollegen aus allen Wiener voXmi Schulen (und solchen die es werden wollen) und Gästen aus Vorarlberg, dem Burgenland und Salzburg nahmen am Donnerstag Nachmittag (27.4.2017) am Wiener voXmi-Regionalgruppentreffen teil.

Gastgeber war die neue voXmi Schule NMS Schopenhauerstraße.
Hier ein kurzer Einblick in unser Programm:

  • Die NMS Schopenhauerstraße stellt sich vor
  • BAOBAB – Globales Lernen präsentiert das Projekt einer Bibliothek mehrsprachiger Kinder- und Jugendliteratur
    Hildegard Hefel präsentiert zur Bibliothek mehrsprachiger Kinder- und Jugendliteratur von BAOBAB – Globales Lernen Besonders beeindruckt hat die sorgfältige Auswahl von Literatur und Filmen und die Kriterien, die dabei helfen. Und die Rede der nigerianischen Schriftstellerin Chimamanda Ngozi Adichie The danger of a single story 
  •  Präsentation und Einladung zum Projekt „100 Jahre Republik“ 
  • Präsentation der Website Zusammen Österreich 
  • Direktor/innen und Lehrer/innen im Austausch (voXmi-Anliegen an den Standorten in Wien, Burgenland, Salzburg, Vorarlberg)
    • Good Practice zu voXmi vor den Vorhang:
      Blick auf gute Praxis der Wiener Schulen, besonders auch in Hinblick auf das Jahresthema Flucht und Migration
    • Eindrücke aus den Online-Vorträgen Virtuellen Schulbesuchen und Diskussion
  •  Ausblick: voXmi-Bundestagung zum Thema „Inter- kulturalität und Mehrsprachigkeit im Fokus: Schulentwicklung in der Migrations- gesellschaft“ (09.-10. Oktober 2017, Ort: Bildungszentrum der AK Wien) 
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Welche Sprachen sprichst du …

… fragen Schüler und Schülerinnen der Europaschule VS Vorgartenstraße und der VS Laimäckergasse ihre Besucher/innen aus Vorarlberg, Salzburg und dem Burgenland. Für die Kinder ist es ganz normal, dass Menschen mehrere Sprachen sprechen – so wie sie selbst eben auch. 

Am 27. und 28. April 2017 besuchte eine Delegation bestehend aus Schulleiterinnen und Lehrer/innen der VS Oberau (Vorarlberg), der VS Bludenz Mitte, der NMS Bludenz Ost, des Christian-Doppler-Gymnasiums (Salzburg) und des Gymnasiums Oberpullendorf ihre voXmi-Kolleg/innen in Wien. Auf dem Programm standen die Teilnahme an einem voXmi-Regionalgruppentreffen in der NMS Schopenhauerstraße 79 sowie der Besuch im Gymnasium Gottschalkgasse 21, in der VS Vorgartenstraße 95 Europaschule und schließlich in der VS Laimäckergasse 17. 

Highlights dieses Studienbesuchs:

Im Gymnasium Gottschalkgasse zeigen uns die voXmi-Schüler/innen einen Film, in dem sie Interviews zum Thema „Was ist für dich Heimat“ geben. Sie erzählen unter anderem von ihrem Flashmob zur Eröffnung des neuen Hauptbahnhofs, wo sie die Europahymne in vielen Sprachen gesungen haben.

Gerda Reissner und das Team der Schopenhauerstraße 79, wo am Donnerstag Nachmittag auch das Regionalgruppentreffen Wien statt fand,  stellen sich als neue voXmi-Schule vor. „Für uns ist Mehrsprachigkeit nichts Besonderes mehr, es ist selbstverständlicher Alltag geworden, den wir selbstbewusst gestalten.“ 

Die Schüler/innen der VS Vorgartenstraße 95 Europaschule zeigen, in wievielen Sprachen  sie die Geschichte vom Fuchs erzählen können, der den Hahn stiehlt.

Und in der VS Laimäckerstraße erfahren wir, wie Philosophieren mit Kindern, Yoga, Musik, Singen und vieles mehr auch in vielen Sprachen sehr gut möglich ist.

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Make a Wish – voXmi goes Oberstufe am BRG15

Die SchülerInnen der 6C am BRG Henriettenplatz besuchten Ende Jänner die Caritas Flüchtlingsnotunterkunft Nordwestbahnstraße, um dort Geflüchtete für ihr mehrsprachiges Kunstprojekt „Make a Wish“ über den größten Wunsch ihres Lebens zu befragen.

Die SchülerInnen waren sehr bewegt von den positiven Begegnungen und begeistert von der tollen Stimmung bei dem Projekt!

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VoXmi am BG/BRG/BORG Oberpullendorf – per aspera ad astra

Tökéletes! Malimi koraki do velikih ciljev! Начнём вот так: Letzte Woche traf sich ein Teil der an VoXmi interessierten Lehrerinnen und Lehrer des Gymnasiums Oberpullendorf zu einem Arbeitstreffen außerhalb der Schule. Bei einem gemütlichen Mittagessen wurde zurück und in die Zukunft geblickt …

Auf den ersten Blick ist es nicht viel, was wir VoXmi-Betrauten des BRGOP für mehr Sprachenvielfalt im Unterricht tun. In die täglichen Schulradiosendungen lassen wir die unterschiedlichsten Muttersprachen miteinfließen, in Supplierstunden zeichnen wir Sprachenmännchen, im Regelunterricht sammeln wir Begriffe und stellen Sprachvergleiche damit an, wir wechseln während unseres Unterrichts schon öfter mal die Sprache, fragen nach, wie etwas in anderen Kulturen abläuft und so weiter…

Aber mit diesen kleinen Aktionen wollen wir Großes schaffen. Wenn dann plötzlich hunderte Sprachenmännchen von der geplanten VoXmi-Lounge heruntergrinsen, wir heimlich, still und leise Plakate mit Verhaltensregeln, natürlich in immer mehr Sprachen, aufhängen, wir laut und deutlich multilinguale Radiosendungen in unserem hauseigenen Radiostudio produzieren, wir die Grundgebete in mehreren Sprachen beten lehren und den Klassen, „die irgendwas mit mehreren Sprachen“ machen, sogar offiziell ein Logo verleihen, dann, ja dann erschaffen wir etwas, wovon man in unserer Gesellschaft manchmal nur träumen kann.

Wir schaffen mit unserer Umsetzung von VoXmi einen Raum für Schülerinnen und Schüler, der „mehr“ ist: „mehr“ an Sprache, „mehr“ an social skills, „mehr“ an Sensibilisierung für andere – kurz, einen Raum, in dem man nach den Sternen der EU, der Völkerverständigung und des Humanismus greifen kann.

Замечательно! Magnifique! Nagyszerű! ¡Estupendo! Odlično! Great!

Verfasserin: Mag.ª Steszgal

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„Flucht und Migration – Lebensraum Schule und schulisches Umfeld“

In unserer voXmi-eLecture Reihe „Flucht und Migration – Einflüsse auf die Schulentwicklung “ konnten wir am 20. April 2017 online an der Virtuellen PH einem spannenden Vortrag von Dr. Simon Burtscher-Mathis folgen und mit ihm ins Gespräch kommen.
Als Mitarbeiter der Projektstelle für Zuwanderung und Integration (Arbeitsbereich Netzwerk Mehr Sprache) berichtete er über das erfolgreiche Netzwerk zum Thema Integration und Zusammenleben in Vielfalt in Vorarlberg. 
Dr. Burtscher hat und freundlicherweise seine Präsentationsfolien  zur Verfügung gestellt.
Er wird auch als Keynotespeaker bei unserer Bundestagung im Oktober in Wien dabei sein.

 

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VS Schönau – Andersentag 2017

Diese Galerie enthält 17 Fotos.

   In  Österreich wird am 2. April der Geburtstag von Hans Christian Andersen, der mit seinen Märchen Weltruhm erlangen konnte, als „Andersentag“ gefeiert. Anlässlich dieses Tages plante das gesamte Schulteam der VS Schönau in der darauf folgenden Woche unterschiedliche Leseaktivitäten, … Weiterlesen

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Leben nicht leistbar – wohin mit uns?

 

Die Schülerinnen und Schüler der 1. und 2. Handelsschulklasse und der Orientierungsklasse des Bundes-Blindeninstituts Wien gestalteten in Kooperation mit den Künstlern Evelyn Blumenau und Walter Kreuz von gecko art ein etwas anderes Hörspiel zum Thema „Migration“. Die mitwirkenden Schülerinnen und Schüler haben größtenteils einen Migrationshintergrund und lassen ihre Erfahrungen und Sprachen in das Hörspiel einfließen. Die Geschichte spielt in der Zukunft. Viele Österreicherinnen und Österreicher können sich das Leben im eigenen Land nicht mehr leisten und versuchen andernorts bessere Lebensbedingungen zu finden. Eine Gruppe landet schließlich in Albanien, wo sie sich mitunter ähnliche Fragen stellen wie Schutzsuchende, die nach Österreich kommen.

…  und hier geht’s zum Hörfeature:

Leben nicht leistbar – wohin mit uns?

 

 

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„Wallpaper for Refugees“ am Henriettenplatz

Wir haben uns vom Projekt „Wallpaper for Refugees“ inspirieren lassen und unsere eigenen Plakate entworfen: Begriffe, die Flüchtlingen einen Wortschatz für ihren Start in Österreich mitgeben, werden illustriert und auf Deutsch, Englisch, Arabisch und Farsi und anderen Sprachen beschriftet.

Auch wir wollten einen Beitrag leisten, um Begegnungen zu fördern und das Lernen von Sprachen zu ermöglichen!

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Der Hühnerdieb – Mehrsprachiges Erzählen in der Europaschule Wien

Am Anfang war die Geschichte „Der Hühnerdieb“, ein Bilderbuch ohne Text von Béatrice Rodriguez. Wir haben die 10 wichtigsten Wörter der Geschichte herausgefunden und sie in einem Raster niedergeschrieben. Dann haben wir die Sprachen der Klasse in den Raster hinzugefügt. Danach haben die Kinder die Wörter in ihrer Muttersprache geschrieben. Der Raster gab Anlass zu vielen spannenden Bemerkungen, z.B. dass tschetschenische  Buchstaben manchmal wie Torten aussehen, dass man Arabisch von rechts nach links schreibt, dass Finnisch oder Kurdisch gar nicht schwer und einfach cool sind oder dass auch Sprachen miteinander verwandt sein können! Wir Lehrerinnen haben den Raster digitalisiert und bunte Kärtchen mit den verschiedenen Wörtern hergestellt. Die Kinder haben in Gruppen Bilder zu den Schlüsselwörtern gemalt und die Kärtchen um die Bilder geklebt. So entstand ein mehrsprachiges Bild-Wörterbuch.

         

Anschließend haben die Kinder eine Seite der Geschichte in ihrer Muttersprache erzählt. Da wir uns intensiv mit den Wörter beschäftig hatten, klangen die Sprachen nicht mehr so fremd und wenn wir ein Wort erkannt haben, war es so, als ob wir einen Freund getroffen hätten.

Hier eine kleine Kostprobe auf Russisch und Italienisch

 

 

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Afghanische Drachen am Himmel über dem Henriettenplatz

Die 1B nahm im Rahmen des BE-Unterrichts an einem von der Asylkoordination Österreich veranstalteten Workshop zum Thema „Flucht“ teil. Im Rahmen des Workshops „Afghanische Drachen am österreichischen Himmel“ gab der junge afghanische Flüchtling Ali seine Drachenbau-Kenntnisse an die SchülerInnen weiter und erzählte über sein Leben und seine Erfahrungen als Flüchtling. Der Workshop wurde von Herbert Langthaler begleitet und durch einen allgemeinen Input zu den Themen „Flucht, Asylsystem und Afghanistan“ umrahmt und ergänzt.

Für Kinder und Jugendliche im Mittleren Osten ist Drachensteigen eine beliebte und billige Freizeitaktivität. Hier in Österreich sind die Drachen auch Erinnerung an die verlorene Heimat. Das unter den Taliban verbotene Drachensteigen wird außerdem als Symbol für die Freiheit gesehen. Das gemeinsame Drachenbauen bot unseren Schülerinnen einen Einstieg in das Thema, eröffnete Einblick in die Lebensrealitäten in Afghanistan und als Flüchtling und machte nebenbei auch noch ungemein Spaß! Danke auch an Ali aus der 6. Klasse, welcher uns beim Workshop unterstützte.

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