Ein virtueller Schulbesuch quer durch Österreich: Religion-Sprache-Kultur

Wien, Salzburg und Graz: online verbunden haben wir zwei ausgezeichneten Präsentationen von unseren voXmi Kolleginnen Mevlida, Heidi, Eva und Marianne folgen dürfen und uns zu den Themen „Religion und interkulturelles Lernen“ und „voXmi am Borg Dreierschützengasse“ (viele Sprachen, viele Kulturen) austauschen.

Mevlida (Lehrerin für islamische Religion am Christian Doppler Gymnasium in Salzburg)  betonte eindrucksvoll, dass Religion und Kultur nicht gleichzusetzen sind und erzählte von den vielen Aktivitäten die sie setzt, um den Schüler/innen an ihrer Schule die religiöse und kulturelle Vielfalt bewusst zu machen, Gemeinsames zu entdecken und andere Sichtweisen zu erklären. Auch  Elisabeth (Lehrerin für katholische Religion am Gymnasium Schuhmeierplatz in Wien) setzt sehr ähnliche Aktivitäten an ihrer Schule um. Heidi, Eva und Marianne(Deutsch und Englischlehrerinnen am BORG Dreierschützengasse in Graz) machen mit zahlreichen, eindrucksvollen Aktivitäten die sprachliche und  kulturelle Vielfalt an ihrer Schule sichtbar und erlebbar. 


Die Kolleginnen aus Salzburg und Graz haben uns die Präsentationen zur Verfügung gestellt und uns ihre Erlaubnis gegeben, die gesamte Aufzeichnung der Präsentationen und Diskussion hier zum Nachhören zu veröffentlichen.
Viele spannende Impulse für den Unterricht können wir alle hier mitnehmen!

Religion und interkulturelles Lernen

Sprache und interkulturelles Lernen

AUFZEICHNUNG ABSPIELEN ( 57 Min)
(kein Passwort nötig!)

 

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Begegnungsraum Schule

 Da uns gelungene Elternarbeit ein großes Anliegen ist, finden wir es wichtig, die Eltern nicht nur bei Problemen oder an Elternsprechtagen, sondern auch öfter einmal in einem ungezwungenen Rahmen, in die Schule einzuladen.

Am 13.1. 2017 ermöglichte das Spielefest von Ludovico den Kindern und deren Familien zum wiederholten Male einen abwechslungsreichen Nachmittag. Von 16:00-18:00 Uhr konnten die Schülerinnen und Schüler mit ihren Eltern und Geschwistern spannende, neue Gesellschaftsspiele entdecken. Die bunte Mischung aus Bewegungs-, Geschicklichkeits-, oder auch Reaktionsspielen begeisterte die Familien und  so war die Aula den gesamten Nachmittag lang eine lebhafte Spielewiese. Durch die Familien wurde  somit eine  Vielzahl unterschiedlicher Sprachen gesprochen. Die Kinder und Eltern konnten in ihrer Muttersprache oder auch in anderen Fremdsprachen neue Gesellschaftsspiele lernen und mit anderen Familien in Austausch treten.

 

 

 

 

A. Friedrich/A. Oprešnik

 

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Klassenübergreifender Unterricht

  Die 1A, 1B und 1C Klasse löst regelmäßig zu Themen des Sachunterrichts den Klassenunterricht auf und bildet Lernstationen, bei denen auch immer die Muttersprachen der Kinder gefragt sind.

Bei jeder Lernstation wird das Thema anders aufbereitet. Auch die Muttersprachenlehrerinnen sind in das Unterrichtsgeschehen eingebunden. An diesen Tagen geht es in der Schule recht lustig zu. Alle Klassenräume und Gänge werden zum Lernen genutzt. Auch im  Turnsaal gibt es eine Station.

Für Anschauungsmaterial wie Bücher, Bilder, Stofftiere, Rätsel und vieles mehr ist gesorgt. So macht Lernen neugierig auf Neues.

Auch mit neuesten Unterrichtsmitteln wird gearbeitet. Mittels PC und Beamer werden die Kinder über Sachinhalte informiert. Im Unterricht werden Erfahrungen ausgetauscht. Gemeinsam lösen die Kinder gestellte Fragen, denken nach und halten Ergebnisse auf Arbeitsblättern fest.

A. Friedrich/A. Oprešnik

 

 

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Bibliothekstunden in der VS Schönau

   Im Rotationsprinzip kommen unsere Klassen, jeweils am Freitag, in den Genuss einer besonderen Stunde – der Bibliothekstunde.

Diese wird immer sehr abwechslungsreich gestaltet. Besonderes Augenmerk wird auf die unterschiedlichen sprachlichen Voraussetzungen der SchülerInnen gelegt.

So gab es kürzlich zum Beispiel eine unterhaltsame Stunde mit dem „Kamishibai“, einem japanischen Bilderbuchtheater.

Ein weiteres Highlight war die Bücherkiste, die mit Büchern in den verschiedenen Muttersprachen der Kinder bestückt war. So konnte jedes Kind ein Buch in seiner Muttersprache finden, bekam Zeit um darin zu schmökern und sich mit anderen Kindern darüber auszutauschen. Zum Abschluss wurde noch ein Bild zum jeweiligen Buch gezeichnet.

Um den SchülerInnen einen Einblick zu geben, wie eine Buchvorstellung gestaltet werden kann, wurde exemplarisch ein Buch auf Bosnisch vorgestellt. Im Anschluss erfolgte dann auch eine Erläuterung auf Deutsch, doch mit diesem Beispiel sollten die Kinder ermutigt werden, sich durchaus auch einmal an ihre Muttersprache zu halten, sollte ihnen das leichter fallen. Wir freuen uns auf abwechslungsreiche Buchpräsentationen.

A. Friedrich/A. Oprešnik

 

 

 

 

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„Zusammen Österreich“ im GRG 11 Gottschalkgasse

 

VoXmi Zusammen Österreich 01 (2)

Am Dienstag, den 14.Februar 2017 besuchte uns „Zusammen Österreich“ (Österreichischer Integrationsfonds) auf Initiative von Kunigunde Mechtler im Rahmen von VoXmi im GRG11 Gottschalkgasse.

                                                         VoXmi Zusammen Österreich 02

Die SchülerInnen und Schüler von VoXmi, Frau Direktorin Bouvier, einige LehrerInnen sowie die Klassen 7A und 7B hörten gespannt die persönlichen Erfolgs-Geschichten der drei IntegrationsbotschafterInnen aus Nigeria, der Türkei und aus Afghanistan.

Die SchülerInnen waren beeindruckt von den Lebenswegen der drei BotschafterInnen .

Im Anschluss war Platz für Fragen und viele der SchülerInnen erzählten von ihren persönlichen Erfahrungen zur Integration und Migration.

VoXmi Zusammen Österreich 03

 

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Safer Internet mehrsprachig am BRG Kepler

Für die heurige Safer Internet-Veranstaltung am 15. Februar 2017 am BRG Kepler  wurde die Einladung in sechs Sprachen ausgeteilt. Und auch an der Veranstaltung selbst, die von rund 90 Besucher/innen (Eltern, Lehrkräften und Schülern) besucht wurde, nahmen die ehrenamtlichen Übersetzerinnen und Übersetzer teil, um bei Bedarf direkt vor Ort zu dolmetschen.

Ausschnitte aus den mehrsprachigen Einladungen zum Safer Internet Abend am BRG Kepler

Ausschnitte aus den mehrsprachigen Einladungen zum Safer Internet Abend am BRG Kepler

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Mehrsprachiger Beitrag zur Weihnachtsfeier am BBI

Bild_Weihnachtsfeier

Auch am BBI haben junge Menschen, die ihre Heimat verlassen mussten, ein „schulisches Zuhause“ gefunden. Einige von ihnen haben in ihren Heimatländern nicht die Möglichkeit erhalten, eine schulische Ausbildung in Anspruch zu nehmen. So erhalten sie erst jetzt in Deutsch als Fremdsprache die Chance aus dem Analphabetismus auszubrechen.

Im Rahmen der Weihnachtsfeier 2016 haben einige Schülerinnen und Schüler auch einen Beitrag geleistet um ihre Fortschritte zu zeigen.

Sie präsentierten eine kleine Auswahl an Texten in ihrer jeweiligen Erstsprache und Deutsch. In dem kurzen Tondokument, das während der Feier aufgezeichnet wurde, hören sie folgende Sprachen:
Arabisch, Russisch, Farsi, Punjabi und Deutsch.

 

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Meine Sprachen – unsere Sprachen am Henriettenplatz

Wir wollten nicht nur wissen, welche Sprachen die Schülerinnen und Schüler in der Nachmittagsbetreuung können, sondern auch herausfinden, welche Sprachen wir (voneinander) lernen wollen.

Sprachkurse sind schon geplant!

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LEBENSBUCH UND BRIEFE BIOGRAFIEARBEIT MIT KINDERN UND BRIEFFREUNDSCHAFTEN IN VERSCHIEDENEN SPRACHEN

 

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Im Schuljahr 2015/16 stellten die 4.Klassen der Volksschule Schönau die Arbeit mit Kindern aus anderen Herkunftsländern und mit anderen Erstsprachen in den Mittelpunkt. Es war das erklärte Ziel die Kompetenzen aller Schüler/innen in der Bildungssprache zu erhöhen.  Wir setzten uns mit den Rahmenbedingungen, die unsere Kinder aus ihrem familiären Umfeld mitbringen aktiv auseinander. Die gewonnenen Einsichten bildeten den Schwerpunkt unserer Arbeit. Durch unser IMST-Projekt stärkten wir das Selbstbewusstsein der Schüler/innen, indem wir uns mit den unterschiedlichen Biografien auseinandersetzten. Dadurch konnten die Kinder, Lehrer/innen und Eltern Kulturunterschiede besser verstehen. Ausgehend von den unterschiedlichen Sprachen, Religionen und Herkunftsländern erforschten wir den kulturellen Background unserer Schüler/innen. Dabei wurden die Werthaltungen des Eigenen und des Fremden hinterfragt. Die Erzählungen und Erfahrungen spiegelten sich in den gewonnenen Brieffreundschaften wieder. Im Rahmen des Projekts kam es zu einem Wissensaustausch über die Herkunftsländer und Sprachen. Die Biografiearbeit beschäftigte sich mit dem Leben unserer Schüler/innen und deren Familien. Eine intensive Elternarbeit ermöglichte Einblicke in die Realität der Kinder. Die Biografiearbeit wurde mit Unterstützung der Eltern in Form von Bildern für die Zeitstreifen ergänzt. Die Kinder brachten ihren unterschiedlichen Lieblingsgegenstände und Spiele in die Schule mit und lernten damit gleichzeitig unterschiedliche Bräuche kennen. Gemeinsam mit dem Volkskundemuseum wurde erarbeitet, dass das was als „normal“ gilt, immer auch von der Zeit und vom Ort abhängig ist.

 

Ein weiterer Schwerpunkt war das Lesen von Büchern in der Erst- und Zweitsprache. Das Ergebnis bildete eine Buchpräsentation, die zum Teil in der Erstsprache gehalten wurde.

Die Erstsprache wurde auch durch Brieffreundschaften gepflegt. Jede Klasse hatte eine Partnerklasse (Berlin, Sarajewo und Wien), in der ebenfalls viele Kinder mit anderen Erstsprachen waren. Die Schüler/innen hatten dadurch die Möglichkeit in ihrer Erstsprache zu kommunizieren. Die Schüler/innen in Sarajewo nutzten die Brieffreundschaften vor allem um ihre Deutschkenntnisse zu verbessern.

Ausgehend von ihren Fähigkeiten und Stärken suchten wir nach geeigneten Berufsbildern für unsere Schüler/innen die, gerade in der vierten Klassen, eine wichtige Entscheidung bezüglich der Schulwahl treffen mussten. Dabei war es uns wichtig, die Rollenbilder von Mädchen und Buben zu hinterfragen, und den gegenwärtigen Herausforderungen anzupassen. Durch die Bewusstmachung, dass sie eine zusätzliche Sprachressource haben, und die gezielte Förderung der deutschen Sprache, konnten die Schüler/innen mit gestärktem Selbstbewusstsein eine passende, geeignete Schule für sich wählen.

Das Projekt wurde mit einer Feier im Volkskundemuseum abgeschlossen.

 

Das Projekt war von der Mitarbeit aller Beteiligten abhängig. Besonders wichtig war in diesem Zusammenhang die Zusammenarbeit von Lehrer/innen, Eltern und Kindern. Der intensive Austausch und die Vernetzung aller Pädagog/innen und ihre Bereitschaft die Erstsprachen zuzulassen ermöglichte die Stärkung der Kinder und deren Ressourcen.

 

 

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Volkschule Schönau: Internationaler Feiertag Oktober 2016

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Anlässlich des Nationalfeiertags am 26. Oktober feierten wir mit unseren Schüler/innen und deren Eltern den „Internationalen Feiertag“. Dazu lud jede Klasse die Eltern zu einem gemeinsamen Frühstück in die Schule ein.

Dabei wurde erzählt, welche Bedeutung der 26.Oktober für Österreich hat, und gefragt welche Feiertage es in anderen Ländern gibt.

Die Feier endete in allen Klassen mit einem gemeinsamen internationalen Frühstück.

Wir freuen uns schon jetzt auf den internationalen Feiertag im Oktober 2017

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