voXmi

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In Österreichs Schulen werden rund 80 Sprachen gesprochen, von Armenisch bis Zulu; viele unserer Schülerinnen und Schüler sind mehrsprachig.  ( siehe auch: hier)

Die Mehrsprachigkeit umfasst neben den klassischen Fremdsprachen, die an den Schulen gelehrt werden,  auch alle Herkunftssprachen der Lernenden und Lehrenden.

Diese Sprachkompetenzen zu erkennen und zu fördern ist für unsere Gesellschaft von größter Bedeutung und das Anliegen von voXmi.

>>> Download: Wie werden wir voXmi- Schule?

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>>> voXmi zum Hören

 

Warum entscheidet sich eine Schule voXmi- Schule zu werden?

Warum entscheidet sich eine Schule voXmi- Schule zu werden?
Die Schulgemeinschaft  hat festgestellt, dass an der Schule viele Sprachen „zu Hause sind“ und dies als „Schatz“ erkannt. voXmi hilft, ihn zu heben und zu pflegen.

voXmi- voneinander und miteinander Sprachen lernen – ist ein am BIMM (Bundeszentrum für Interkulturalität, Migration und Mehrsprachigkeit an der Pädagogischen Hochschule Steiermark) angesiedeltes Netzwerk österreichischer Schulen. All die voXmi- Schulen haben gemeinsam, dass sie die Mehrsprachigkeit ihrer SchülerInnen als Bereicherung erleben und als Chance wahrnehmen. Das Netzwerk unterstützt und schult Lehrende beim professionellen Umgang mit vielsprachigen Klassen. An  voXmi-Schulen  werden die Schülerinnen und Schüler und alle Lernenden ihren Möglichkeiten, Ressourcen und Interessen entsprechend gefördert.

 >> Download: 10 voXmi-Ziele

 

Was bietet voXmi?

voXmi bietet als Netzwerk sprachenfreundlichen Schulen und solchen, die es noch werden wollen, folgende Unterstützungsmöglichkeiten:

1: voXmi in Schulen: Das Netzwerk sichert seinen teilnehmenden Schulen Unterstützung, Schulung und Beratung im Umgang mit Mehrsprachigkeit und Sprachenvielfalt. voXmi-Schulen zeigen anhand von „good practice“- Beispielen, wie Fremdsprachenerwerb im Unterricht, Förderung der Erstsprachen und interkulturelles Wissen und Erfahrungen von SchülerInnen, LehrerInnen und Eltern verknüpft werden können. Erste Einblicke in diese Aktivitäten kann man auf dem voXmi- Blog gewinnen.

2: Fortbildung für die Lehrenden: voXmi besteht aus einem Netzwerk von Schulen unterschiedlicher Schultypen, die miteinander und voneinander lernen. Bei Bundesseminaren und regionalen Treffen tauschen LehrerInnen von voXmi Schulen ihr Knowhow, ihre Erfahrungen und Erkenntnisse aus. Diese Fortbildungen sind besonders wichtig für die Vernetzung unter den voXmi Schulen. Zudem bereichern virtuelle Schulbesuche den Austausch. Die PH Steiermark koordiniert und organisiert laufend die bedarfsorientierte und verpflichtende Fortbildung der voXmi-Lehrenden in Kooperation mit der PH Wien.

3: Qualitätssicherung: voXmi-Netzwerkschulen können sich bei Erfüllung der zehn voXmi-Ziele zertifizieren lassen, um ihre besondere Expertise auch nach außen zu dokumentieren. Diese Zertifikate stellen ein Aushängeschild für Schulen dar, die wertschätzend und ressourcenorientiert mit dem Sprachenschatz ihrer SchülerInnen umgehen.

 

Wie wird eine Schule Teil des Netzwerkes?

Derzeit umfasst das Netzwerk VS, HS/NMS, AHS und BMHS in Wien, Burgenland, der Steiermark und Vorarlberg. Es besteht großes Interesse daran, Schulen auch in anderen Bundesländer und weitere Pädagogische Hochschulen als Netzwerkpartner zu gewinnen. Schulen unterschiedlicher Typen in ganz Österreich sind eingeladen, Teil des Netzwerks zu werden und ihre Erfahrungen und Modelle im Kontext Sprachenlernen, Interkulturalität und Mehrsprachigkeit einzubringen und sich mit den anderen voXmi-Schulen regelmäßig auszutauschen. Dabei gibt es drei verschiedene Möglichkeiten vom Netzwerk voXmi zu profitieren:

  1. voXmi Schule bzw. voXmi am Weg zur Zertifizierung: Sobald sich die Schulgemeinschaft für voXmi entschieden hat, meldet die Direktion die Schule beim Bundes-Koordinationsteam an. Ein(e) voXmi- SchulkoordinatorIn muss genannt werden. Die neue voXmi -Schule strebt nun  innerhalb von drei Jahren (frühestens jedoch nach einem Jahr) die Zertifizierung an, die sicherstellt, dass die zehn voXmi Ziele  erreicht wurden. Das Strategiepapier  am Anfang des Unterrichtsjahres und der Jahresbericht am Ende dokumentieren die Bemühungen. Zudem nehmen Lehrende an zwei Regionaltreffen im Jahr und an Fortbildungen teil. Eine intensive Beratung durch den/die  BundeslandkoordinatorIn unterstützt die Vorbereitungen der Schule zur Zertifizierung.
  1. zertifizierte voXmi Schule (gilt drei Jahre): Als “good-practice”- Schule erhält eine Schule nach der Zertifizierung das voXmi-Siegel, welches sie als sprachenfreundliche Schule ausweist. Die zertifizierten voXmi Schulen arbeiten an der Vertiefung der voXmi- Ziele und erarbeiten für ihren Standort jeweils einen Schwerpunkt.
  2. assoziierte voXmi Schulen: voXmi wird von der Direktion begrüßt, einzelne KollegInnen setzen voXmi in Klassen um. Längerfristig ist geplant, dass die gesamte Schule eine „voXmi Schule“ wird. Um am Weg dorthin vom voXmi- Netzwerk unterstützt zu werden (Teilnahmemöglichkeiten an Meetings und Fortbildungsveranstaltungen, regelmäßige Informationen über die Netzwerkaktivitäten durch das voXmi- Koordinationsteam), kann sich eine Schule als assoziierte voXmi- Schule anmelden. Voraussetzung: es wird eine Ansprechperson genannt.

  >> voXmi kontaktieren

Partner

Bundeszentrum für Interkulturalität, Migration und Mehrsprachigkeit
> Österreichisches Sprachenkompetenzzentrum
Universität Graz: Institut für Germanistik – Bereich Fachdidaktik
Universität Graz: Institut für Romanistik- Bereich Fachdidaktik
Universität Wien: Institut für Germanistik
Pädagogische Hochschule Steiermark
Pädagogische Hochschule Wien
Landesschulrat für Steiermark
Saferinternet.at
Projekt Virtuelle PH