COVID 19: Informationen für mehrsprachige Familien

Wie können wir als voXmi-Schulteams mehrsprachige Eltern unterstützen um sie auf die vielfältigen Übersetzungen im Netz zu COVID 19 aufmerksam zu machen?
Der Geschäftsführer des Grazer MigrantInnenbeirats, Godswill Eyawo, präsentierte im April 2020 eine Umfrage über den Informationsfluss unter den MigrantInnen bezüglich des Coronavirus. Rund 50% von ihnen fühlten sich demnach gut informiert. Dies galt allerdings z.B. nicht für jene, die des Deutschen wenig mächtig sind. Diese Personen bezogen ihre Informationen bzw. Fake News über ihre Netzwerke aus ihren Ursprungsländern. Um all dem entgegenzuwirken, wurden durch den MigrantInnenbeirat Informationen übersetzt und über WhatsApp in den Communities verteilt.
Recherchen ergaben durchaus viele mehrsprachige österreichische Quellen, auf die wir gegebenenfalls hinweisen könnten. Hier eine kleine Auswahl aus dem Frühjahr 2020:


– Seitens des BMBWF wurde mehrmals ein „Elternbrief des Herrn Bundesministers in verschiedenen Sprachen“ veröffentlicht. 
– „Okay. Integration und Vielfalt in Vorarlberg“ stellte viele Links online. 
– Die Stadt Wien organisierte einen kostenlosen mehrsprachigen Infodienst 
– Die zentrale Webseite der Schulpsychologie bot mehrsprachige Beratungsangebote an. 
– Die Bildungsdirektion Steiermark und die Stadt Graz posteten z.B. auch mehrsprachige Hinweise für Kinder.
Es wäre sehr wichtig die jeweils aktuellen Hinweise und Informationen von österreichischer Seite zu bekommen. Vermutlich ist vielen hier lebenden MigrantInnen gar nicht bekannt, dass sich in solchen Situationen viele Institutionen bei uns um mehrsprachige Informationen bemühen – sie müssen nur noch gefunden werden. Dabei könnten wir sie aktiv unterstützen.

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