Mehrsprachigkeit und Minderheitenschutz lassen sich am BG/BRG/BORG Oberpullendorf sehen

Ein wenig theoretischen Hintergrund zu unseren voXmi-Aktivitäten lieferten uns in den letzten Monaten gleich zwei mehrsprachige Wanderausstellungen mit dem Schwerpunkt Sprache und Identität, die am BRGOP in Oberpullendorf Station machten.

Seit wann und warum auf dem Gebiet des heutigen Burgenlands Ungarisch gesprochen wird, und was eigentlich „Gánica“ oder „fogadók“ sind – das und noch viele weitere Besonderheiten über die burgenländisch-ungarische Volksgruppe konnten alle Interessierten im Jänner genauer erforschen. Die zweisprachige Beschriftung der Plakate des Burgenländisch-ungarischen Kulturvereins verhalf außerdem allen Besuchern zur Erweiterung ihrer Sprachkenntnisse. Nem rossz, ugye?

Einen Überblick über die Sprachenvielfalt im Schulwesen verschaffte uns im Frühjahr die Ausstellung des BMB und des Demokratiezentrums Wien, die das persönliche Selbstverständnis mehrsprachiger Menschen im Allgemeinen wie auch die in Österreich anerkannten Volksgruppen in den Mittelpunkt stellt. Wir nutzten die Gelegenheit uns damit zu beschäftigen, warum es überhaupt wichtig ist, Minderheiten in einem Land zu fördern, und wie das speziell in Schulen gemacht wird. „Selbstverständlich mehrsprachig“ erzählten unsere Schülerinnen und Schüler dabei auch aus ihrem Alltagsleben. Micsoda öröm!

(Mag.a Susanne Huber)

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